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Die Geheimnisse von Schlaf und Traum ergründen

Ausflugstipp in Dresden:

Ausstellung im Deutschen Hygiene-Museum

 

 

Falls Sie schon immer einmal die kulturelle Vielfalt Dresdens bewundern wollten, bietet Ihnen die sächsische Hauptstadt jetzt noch einen weiteren guten Grund, Ihre Pläne in die Tat umzu­setzen: die Ausstellung Schlaf & Traum im Deutschen Hygiene-Museum Dresden (DHMD).

 

Die Fragen „Warum schlafen wir?“ und „Wozu träumen wir?“ haben Sie sich wahrscheinlich auch schon einmal gestellt. Konkrete wissenschaftliche Antworten gibt es zwar bis heute noch nicht, aber die Sonderausstellung Schlaf & Traum des DHMD, die in Zusammenarbeit mit der Wellcome Collection, London, entstanden ist, versucht den Besuchern die Geheimnisse des Schlafes ein wenig näher zu bringen. 300 Exponate zum Thema Schlaf & Traum werden prä­sentiert, dazu bietet das Begleitprogramm ein umfangreiches Angebot an Lesungen, Diskussio­nen, Filmvorführungen und Vorträgen.

Die einzelnen Ausstellungsabteilungen befassen sich sowohl mit den biomedizinischen Vor­gängen im schlafenden Körper als auch mit den gesellschaftlich-kulturellen Veränderungen im Schlafverhalten. In diesem Rahmen sind natürlich auch Schlafstörungen, an denen immer mehr Menschen leiden, ein großes Thema.

So steht die Abteilung „Der flüchtige Schlaf“ ganz im Zeichen der Schlafkrankheiten und -stö­rungen. Der Bereich „Todmüde“ beschäftigt sich unter anderem mit einer seltenen Erbkrankheit (Fatal Familial Insomnia), bei der Schlaflosigkeit sogar tödlich sein kann, und beantwortet die Frage, was Müdigkeit eigentlich bedeutet. Schlafähnliche Zustände wie Hypnose, Ohnmacht oder Narkose werden im Bereich „Schlafspuren“ thematisiert. Der Raum „Traumwelten“ hinge­gen zeigt den Facettenreichtum des Träumens vom Albtraum bis zur Traumsprache. Dass die Vorstellung einer „Welt ohne Schlaf“ gar nicht so abwegig ist, beweist die gleichnamige Abtei­lung: Der moderne Mensch minimiert seine Schlafenszeit auf Grund seines chronischen Zeit­mangels immer mehr. Schichtarbeitszeiten und Schlafrhythmen, die sich nur noch nach dem Wecker richten statt nach dem menschlichen Biorhythmus, sorgen ebenfalls für Schlafentzug.  

 

Die Ausstellung läuft noch bis zum 3. Oktober in Dresden. Danach zieht sie weiter nach Lon­don, wo sie vom 30. November 2007 bis März 2008 zu sehen ist.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

Preise: Erwachsene € 6,-, Ermäßigt € 3,-

Weitere Informationen zur Ausstellung „Schlaf & Traum“ finden Sie auf der Homepage des Deutschen Hygiene-Museums unter www.dhmd.de

 

Autorin: Manon Pacyna

Erstellt am: 29.08.2007



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