Sanftes Erwachen dank des Schlafphasenweckers
Wer kennt das nicht – der Wecker klingelt, man wird aus seinen Träumen gerissen und fühlt sich wie gerädert. Manchmal überhört man den Wecker aber auch oder man stellt ihn genervt aus, dreht sich um und schläft wieder ein. Ein erfrischender Start in den Tag sieht definitiv anders aus. Das dachte sich wohl auch die Firma Axbo aus Wien. Deshalb haben sie den „Schlafphasenwecker“ entwickelt, der den Benutzer dann weckt, wenn dieser sich gerade in seiner Leichtschlafphase befindet.
Das Prinzip ist originell: für einen wachen Start in den Tag ist neben der Qualität des Schlafes auch der Aufwachzeitpunkt entscheidend. Der Schlafphasenwecker wird auf eine bestimmte Uhrzeit programmiert, zu welcher man spätestens geweckt werden möchte. Das dazugehörige Frotteearmband, das mit einem kleinen Bewegungssensor ausgestattet ist, wird um das Handgelenk gelegt. Der Sensor misst anhand der unterschiedlich intensiven Körperbewegungen, zu welchem Zeitpunkt der Träger sich in einer Tief-, Leicht- oder Traumphase befindet. In der Leichtschlafphase ist die körperliche Aktivität z.B. am größten. Auf diese Weise ermittelt der Sensor den optimalen Zeitpunkt zum Aufwachen – innerhalb von 30 Minuten vor der programmierten Weckzeit. Sollte man innerhalb dieser Zeit keine Leichtschlafphase haben, wird man erst zur gewünschten Zeit geweckt.
Das Prinzip funktioniert zwar erwiesenermaßen – doch wie jeder einzelne Nutzer darauf reagiert, ist die andere Frage. Der Schlafphasenwecker kostet 200 €. Nicht gerade wenig, um den Spaß mal eben zu testen. Man sollte es sich also gut überlegen!
Quelle: www.axbo.com
Autorin: Manon Pacyna
Erstellt am: 26.02.2008