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Narkolepsie – was ist das?

Narkolepsie wird landläufig als "Schlafkrankheit" und "Schlummersucht" bezeichnet. Der Begriff Narkolepsie stammt aus der griechischen Sprache. Hier bedeutet "narkos" Schlaf bzw. "narke" Erstarrung, Krampf, Lähmung; und "lepsis" bedeutet annehmen, empfangen. Narkolepsie könnte man somit frei übersetzen mit "von Schläfrigkeit ergriffen".


Narkolepsie - Die Fakten

• Narkolepsie ist eine seltene, lebenslang andauernde

neurologische Erkrankung.

 

• In Deutschland sind ca. 32.000 Menschen daran erkrankt.

 

• Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen.

 

• Die ersten Symptome treten vorwiegend im Alter zwischen 15 und 30 Jahren auf. Die Erkrankung kann jedoch auch bereits im Kindesalter oder im späteren Erwachsenenalter auftreten.

 

• Auffälligstes Merkmal einer Narkolepsie ist die Tagesschläfrigkeit, die sich durch Einschlafattacken zu jeder Tageszeit und in den außergewöhnlichsten Situationen zeigt.

 

• Eine Narkolepsie-Erkrankung beeinträchtigt die Lebenserwartung nicht. Allerdings ist die Lebensqualität vieler Betroffener erheblich eingeschränkt.

 

• Narkolepsie ist eine organische Krankheit. Das heißt, sie hat eine körperliche Ursache und ist nicht psychisch bedingt. Man sollte den Betroffenen keine Vorwürfe machen oder sie gar als "Schlaftablette" bzw. als "träge und lahm" abstempeln. Der Kranke ist vielmehr unfähig, sich gegen den Schlaf zu wehren. Plötzliches Einschlafen ist also kein Zeichen für mangelndes Interesse, Gleichgültigkeit oder gar Faulheit, sondern krankheitsbedingt.

 

Verfasser: Das Autorenteam

Erstellt am: 6.11.2006






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