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Schlafbezogene Halluzinationen

Unter hypnagogen (beim Einschlafen) bzw. hypnopompen (beim Aufwachen) Halluzinationen versteht man eine lebhafte, realistische und zumeist angstvolle Traum- bzw. Trugwahrnehmung. Der Betroffene sieht und hört Dinge beim Einschlafen oder Aufwachen, die nicht in der Realität stattfinden. Begleiterscheinung ist dabei häufig eine Schlaflähmung.

 

Die Sinneserscheinungen während einer schlafbezogenen Halluzination sind oft unangenehm und beängstigend. So berichten viele Betroffene über Schritte, die näher kommen, oder Erscheinungen, die zum Schlafzimmerfenster hineinklettern. Kommt jetzt noch eine Schlaflähmung hinzu, bedeutet das für den Patienten, dass er die Situation vollkommen wach erleidet, sich aber weder bewegen noch irgendwie bemerkbar machen kann. So wird die Situation zum lebhaften Albtraum.

 

Wichtig ist hier: Hypnagoge und/oder hypnopompe Halluzinationen kommen bei rund 50 Prozent der an Narkolepsie erkrankten Menschen vor. Beide Formen von Halluzinationen treten aber auch bei gesunden Menschen auf und sind deshalb nicht zwingend ein Hinweis auf eine Narkolepsie.

 

Erstellt am: 6.11.2006

 



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"Am häufigsten sah und/oder hörte ich Menschen in meinem Zimmer herumlaufen oder vor meinem jeweiligen Schlafplatz stehen […]. Es wirkt so absolut real, daß mir dagegen jeder Horrorfilm im Fernsehen harmlos erscheint."
Quelle: S. Schäfer. Die 'Schlafkrankheit' Narkolepsie.
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