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So schläft Deutschland/ Träume in Zahlen

Zu kurz, mit Mittagsschlaf oder mit Schlafstörungen

 

Deutschland geht früh zu Bett, steht früh wieder auf, hält gerne Mittagsschlaf und leidet unter Schlafstörungen. So könnte man grob das Ergebnis einer aktuellen, repräsentativen Umfrage zum Schlafverhalten der Deutschen zusammenfassen, die das Meinungsforschungsinstitut ipsos im Auftrag der Allianz Deutschland AG  durchgeführt hat.

 

Die Ergebnisse der Umfrage hat die Versicherungsgesellschaft auf ihrer Homepage veröffentlicht:

Deutschland geht früh schlafen. Ein Viertel der Befragten geht vor 22 Uhr zu Bett, ein Drittel immerhin noch vor 23 Uhr. Dafür stehen aber auch über 40 % der Bundesbürger wieder vor 6 Uhr morgens auf, 75 % vor 7 Uhr morgens. Das ergibt eine durchschnittliche Schlafdauer von gerade mal fünf bis sieben Stunden für jeden zweiten Deutschen. Hinzu kommt jedoch bei jedem dritten noch eine kurze Siesta. 31 % der Interviewten halten regelmäßig oder gelegentlich einen Mittagsschlaf.

Die Mehrheit der Befragten (68 %) war zufrieden mit dem eigenen Schlafpensum, doch immerhin gab jeder Vierte an, dass er sich mehr Schlaf wünschen würde, darunter vor allem jüngere Menschen, Berufstätige und Eltern.

 

Jeder Vierte leidet unter Schlafstörungen

 

Ebenfalls rund ein Viertel der Befragten leidet offenbar unter regelmäßig wiederkehrenden Schlafstörungen, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer (27 % zu 21 %). Die häufigste Störung sind Durchschlafprobleme gefolgt von Einschlafschwierigkeiten. Die Auswirkungen sind schlechte Laune (35 %), Konzentrationsprobleme (32 %), langsamere Handlungsabläufe (20 %) und Kopfschmerzen (17 %). Interessant: Personen über 55 Jahre leiden laut der Umfrage weniger unter dem Schlafdefizit als die jüngere Generation.

 

Grund für die Schlaflosigkeit ist offenbar das nächtliche Grübeln über private und berufliche Sorgen und Stress. Die quälenden Gedanken halten 55 % der Betroffenen wach. Ältere Menschen haben hingegen eher Probleme mit dem nächtlichen Gang zur Toilette (39 %).

 

Doch was tun bei Schlafstörungen? Nichts! So lautete zumindest die Antwort von der Hälfte der Schlaflosen, die liegen bleiben und hoffen, dass sie doch noch bald Schlaf finden. Immerhin jeder Fünfte versucht sein Glück mit Musikhören und Lesen.

 

Gelegentliche Schlafprobleme sind jedoch kein Grund zur Sorge, sondern ganz normal,  besonders wenn man viel Stress hat. Die Expertin der Allianz, Dr. med. Sieglinde Philippi, rät jedoch: „Zum Arzt gehen sollte man aber, wenn die Störungen über mehrere Monate andauern und man über diese Zeit pro Woche mindestens viermal massive Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen hat. In der Folge legt der Mediziner dann zumeist gemeinsam mit dem Betroffenen ein Schlafprotokoll an, in dem das Schlafverhalten genau beobachtet und dann individuelle Maßnahmen festgelegt werden.“

 

Übrigens, die Umfrage hat auch gezeigt, dass wir zu zweit besser schlafen als alleine. Zwar wird jeder Fünfte von dem Schnarchen des Partners in seiner nächtlichen Ruhe gestört, doch wer seine Liebste/seinen Liebsten neben sich weiß, leidet weniger unter Schlafproblemen als jemand, der alleine schläft (20 % zu 31 %).

 

Quelle: http://www.allianzdeutschland.de/presse/studien/aktuelle_news.html

 

 

Träume in Zahlen:

 

das Wirtschaftsmagazin brand eins hat in seiner August-Ausgabe eine interessante Zahlenaufstellung zum Thema Träumen und Schlafen veröffentlicht.

 

Hier sollten Sie unbedingt mal reinschauen:

http://www.brandeins.de/archiv/magazin/grosse-traeume/artikel/traeume-in-zahlen.html

 

 

 

Autorin: Manon Pacyna

 

Erstellt am: 08.09.2009

Aktualisiert am 29.09.2009

 



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