Der Multiple Schlaf-Latenz-Test (englisch: Multiple Sleep Latency Test) wird zumeist nach einer Nacht mit Polysomnographie durchgeführt. Um die Tagesschläfrigkeit des Patienten zu messen, soll sich dieser vier oder fünfmal am Tag im Abstand von je zwei Stunden ins Bett legen und versuchen, einzuschlafen. Dabei wird eine Messung von Gehirnströmen (EEG), Muskelspannung (EMG) und Augenbewegungen (EOG) wie bei der Polysomnographie durchgeführt. Damit wird die Zeit bestimmt, die der Patient braucht, um einzuschlafen und in den Traumschlaf (REM-Phase) zu kommen.
Verfasser: Das Autorenteam
Erstellt am: 6.11.2006