Jede chronische Krankheit beeinflusst auch das Privatleben. So können sich die Symptome einer Narkolepsieerkankung beispielsweise negativ auf das Sexualleben auswirken und die Partnerschaft beeinträchtigen. Aufgrund von starker Müdigkeit, Depression, Kataplexien oder Medikamenten kann es zu weniger Lust kommen. Ratsam ist es, diese Probleme mit dem behandelnden Arzt (und dem Partner) zu besprechen und darauf aufmerksam zu machen, wenn die Probleme aufgrund eines neuen Medikamentes oder einer Änderung der Dosierung eines bisherigen Medikamentes auftreten.
Die Müdigkeit und das unwillkürliche Einschlafen kann in einer Partnerschaft und in der Familie auch häufig als Missachtung oder Desinteresse missverstanden werden. Deshalb ist es ganz besonders wichtig, diese Missverständnisse auszuräumen. Reden Sie auch mit Ihrem Partner bzw. Ihrer Partnerin über Ihre Ängste, Sorgen und Probleme. Kommunikation ist in einer Beziehung sehr wichtig. Weiß Ihr Partner nichts von Ihren Sorgen, kann er Ihnen auch nicht hilfreich zur Seite stehen. Gemeinsam jedoch können Sie nach einer Lösung suchen und auch diese Hürde meistern. Auch hier hilft oft das Gespräch mit anderen Betroffenen, z.B. in einer Selbsthilfegruppe.
Verfasser: Das Autorenteam
Erstellt am: 6.11.2006